This artist is participating in the edition Roma.

This artist is participating in the edition Berlin.

This artist is participating in the edition Barcelona.


His work is liked by:
Carrie Alter,


die Spassmacher
die Konsumentin
der Reigen zum weissen Loch
Atlas kommt in die Jahre
die Narren
der nichtendenwollende Wahnsinn

Helga Anders-Faber

Lives and works at Leipzig, Germany

Born

Curriculum

Helga Anders-Faber Helga Anders-Faber lebt und arbeitet zum grossen Teil in der Kunststadt Leipzig, aber auch in El Campello und Villajoyosa, Spanien. In Spanien findet sie die Ruhe und Gelassenheit, die sie benötigt, um ihre Ideen und Inspirationen auf die Leinwand zu bringen. Besonders das helle Licht an der Mittelmeerküste beeinflusste ihre Arbeit der letzten 10 Jahre massgebend. Hier entstanden Gemälde von Land und Leuten, von Dorf- und Stadtidyllen und immer wieder vom Meer, dass in seiner Grösse die Gedanken und Fantasien schweifen lässt. Seit geraumer Zeit beschäftigt sich die Künstlerin ebenfalls mit surrealistischer und nichtfigurativer Malerei. Es entstanden in den letzten Jahren auch sozialkritische Gemälde. Darüber sagt Helga Anders-Faber: " Was der Betrachter in meinen Bildern sieht, das sei ihm selbst überlassen. Ich gebe nur Denkanstösse. Ich möchte auch niemals belehren, ich halte den Menschen einen Spiegel vor ihr Gesicht und hoffe, das sie sehen, was ich sagen will. Provokativ möchte ich nicht sein, manchmal ein bisschen spöttisch, mit einem leichten Augenzwinkern,manchmal aber auch traurig und sehr ernst. Ein Gemälde entsteht bei mir im Kopf. Es dedarf vieler schlafloser Nächte, vieler Skizzen und vieler Diskussionen, ehe ein Bild entsteht. Es ist quasi schon fertig, auch wenn die Leinwand noch weiss ist." Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in Leipzig, hier hatte sie auch Zeichen-und Malunterricht an der Hochschule für Grafik und Buchkunst im Rahmen der Musischen Abendakademie. Danach betrieb sie die Malerei eher als Nebenbeschäftigung, jedoch immer mit sehr viel Begeisterung. Erst viel später, als sie Deutschland im Jahr 2000 verliess um in Spanien neu zu beginnen, fing sie an, professionell als Malerin zu arbeiten. Sie nahm Unterricht bei dem spanischen Maler Jose Rodriguez und knüpfte Kontakte zu anderen spanischen Künstlern. " Man kann seine Wurzeln nicht abschneiden. Deshalb zieht es mich jetzt wieder nach Leipzig zurück, um hier im Kontakt mit anderen Künstlern weiter zu arbeiten und mich weiter zu entwickeln." 2009 entstand das "Atelier N° 17 in der Gottschedstrasse und 1 Jahr später ein weiteres Atelier in der Gustav-Adolf-Strasse, wo sie z.Zt. arbeitet. In der Gottschedstrasse werden dann die Bilder ausgestellt. Seit Dezember 2013 ist H. Anders-Faber auch wieder verstärkt in Spanien tätig, in einem kleinen Ort an der Costa Blanca, wo sie unterrichtet, arbeitet, ausstellt und andere Künstler einlädt, um gemeinsam zu arbeiten, direkt am Meer. Helga Anders-Faber hat mehrfach in Spanien und Deutschland ausgestellt.

Statement

12 Der Mensch ist schon immer das Reizvollste für einen Maler gewesen. In meinen Anfängen der Malerei traute ich mich nicht so recht an die menschliche Figur heran. Mit den Jahren aber bemerkte ich: man kann nicht daran vorbei ! Die verschiedenen Charaktere, Leidenschaften, Stimmungen, Haltungen, im Bild festzuhalten ist für mich heute die grösste Herausforderung geworden. Ich ertrappe mich sogar dabei, beim Malen meiner Figuren, mit diesen zu sprechen, sie werden lebendig für mich.............verrückt? Ja, vielleicht ein bisschen. Die Menschen sind natürlich niemals perfekt, weder in ihrer Gestalt noch in ihrem Charakter. Aber das macht mir nichts aus, ich liebe die Unvollkommenheit und stelle sie auch gern dar. Meine Bilder sind oft etwas spöttisch, manchmal sozialkritisch und sehr oft mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ich glaube nicht, die Welt verändern zu können, jedenfalls nicht allein. Nein ich bilde ab, um zum Überlegen zu zwingen und irgendwann ändert sich die Welt dann doch, auch wenn es nur im Traum ist. Was mich auf dieser Welt aber sehr stört ist, dass Menschen oft keine Achtung vor den Geschöpfen dieser Natur haben. Man führt Kriege, man schändet Kinder und Frauen, man quält Tiere, man stellt den Profit über alles, man missachtet die Persönlichkeit anderer Menschen. Darüber bin ich sehr oft verzeifelt. Das ist der Grund, warum meine Malerei manchmal auch etwas schockierend anmutet , aber im Grunde liebe ich die Gattung Mensch!

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